Das Wettgeschäft in Europa boomt. Denn geschätzte 8,8 Milliarden Euro wurden 2018 allein in Deutschland bei Sportwetten umgesetzt. Tendenz steigend! 2017 lag der Wert noch bei 7,5 Milliarden. Für die ca. 100 Buchmacher auf dem europäischen Markt also ein lukratives Geschäft. Aber auch der Staat kommt nicht zu kurz und kassiert davon 5% Wettsteuer. Tipico zählt in Deutschland zum größten Anbieter aber europaweit ist Bet365 die Nummer eins. 2017 zahlte sich deren Chefin Denise Coates beispielsweise ein Gehalt von 308 Mio Euro aus.

Sportwetten

Was machen Buchmacher eigentlich?

Ein Buchmacher (engl. Bookmaker) legt nicht nur die Quoten fest, er verwaltet auch die Wetten. Durch die Buchführung kann man jederzeit sehen, wie viel Geld auf bestimmte Ereignisse gesetzt werden. Die Quoten können durch überproportionale Wetten auf einen Sieg angepasst werden. Das sichert dem Buchmacher seinen Gewinn. Bis zu 95% der Einsätze zahlen europäische Buchmacher wieder aus, der Rest ist der Gewinn der Anbieter.

Einer der größten Sportwetten-Anbieter in Europa ist bwin mit ca. 3000 Mitarbeitern. Das Unternehmen schüttet im Durchschnitt 90% der Einsätze wieder aus. Am liebsten setzen Kunden auf Fußballereignisse, wie Champions League, Europa League, Premier League oder Bundesliga. Die meisten setzen dabei auf positive Ergebnisse und das viele Tore fallen. Für den Buchmacher ist ein Unentschieden dagegen das beste Resultat. Denn da verlieren diejenigen, die auf Außenseiter gesetzt haben und alle die, die auf Favoriten innerhalb einer Kombi-Wette gesetzt haben.

Das meiste Geld kostete bwin das 7:1 im WM Halbfinale 2014 wo Deutschland als leichter Außenseiter galt. Das hat bwin einen siebenstelligen Betrag gekostet, weil die Deutschen im Vorfeld wie verrückt gewettet haben. Durch die attraktive Quote und die vielen Tore war das für bwin ein schmerzlicher Verlust.

Samstags ist bei den Sportwetten-Anbietern also immer Spannung angesagt, wenn es keine Unentschieden gibt. Niemand möchte gerne bei einem Spiel ein 0:0 sehen und so verhält es sich auch bei den Wetten. Daher ist ein 3:1 ein sehr häufiger Ergebnis-Tipp beim Fußball. Es wird aber nicht nur auf Fußballereignisse gewettet, denn auch auf Tennis, Basketball oder Eishockey wird gewettet. 

Spielsuchtgefahr bei Live- und Sportwetten

Die Sportbegeisterung spielt beim Thema Sportwetten natürlich eine große Rolle aber man muss da ein wenig unterscheiden. Das gefährliche sind wahrscheinlich die Live-Wetten im Internet, denn da geht eine hohe Suchtgefahr aus. Denn diese sind 24 Stunden verfügbar und es kann auf alles gewettet werden. Die Gewinne können also sofort wieder reinvestiert werden und bei Verlusten versucht man diese wieder reinzuholen. Das kann durch die hohe Ereignisdichte in Zusammenhang mit einer Suchtgefahr stehen.

Am Anfang ist es vielleicht noch der Lieblings Verein auf den man wettet aber mit der Zeit wird es immer mehr. Man fängt irgendwann an, mehr zu wetten oder höhere Risiken einzugehen um die Bedürfnisse zu befriedigen. Zum Schluss ist es den Betroffenen egal auf welche Ereignisse sie wetten.

Damit es nicht soweit kommt, sollte man sehr behutsam mit Thema umgehen und nur mit dem Geld wetten, was man auch übrig hat. Glücks-Spielsucht ist ein ernst zu nehmendes Thema, dass man nicht unterschätzen sollte. Die Sportwetten-Anbieter im Internet sind alle dazu verpflichtet, entsprechende Maßnahmen zu treffen. Sie müssen die Einhaltung sicherstellen und gewährleisten, sowie auf ihren Webseiten entsprechende Hinweise platzieren zum Thema Spielsucht und Beratungsstellen.


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